Ferienprogramm Stadt Lichtenau / SPD-Ortsverein 2010

Le Vaisseau

„Können wir nicht noch etwas bleiben?“, so die Kinder, nachdem sie bereits fünf Stunden im „Le Vaisseau“, dem wissenschaftlichen Erlebniszentrum für Kinder in Strasbourg, verbracht hatten. Eine Äußerung, die zeigt, wie gut dieser vom SPD-Ortsverein im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Lichtenau organisierte Besuch ankam. Wie setzen sich Farben zusammen? Wie muss ich Gebäude oder Brücken bauen, damit sie Erdbeben aushalten? Wie leben Ameisen unter der Erde? Kann ich durch verschiedene Landschaftsstrukturen die Risiken einer Überschwemmung beeinflussen? Wie fühle ich mich, wenn ich durch einen total dunklen Gang gehe - ist das wie Blindsein? Wie funktioniert eine Wasserpumpe? Wo sitzt die Leber im menschlichen Körper? Viele, viele Fragen, die durch selbstdurchgeführte Experimente oder anschauliche Computerspiele beantwortet wurden. Ein richtiger Nachrichtensprecher sein – auch das konnte im Themenkomplex Foto und Film am Teleprompter ausprobiert werden. Ein bisschen ausruhen von den vielen Mitmach-Aktionen war dann beim 3D-Film über Dinosaurier angesagt. Aber gleich danach ging´s wieder los. Im Garten warteten Prisma, Fernrohr und Kaleidoskop auf die kleinen Wissenschaftler. Es gab eine Vielfalt von Kräutern zu entdecken oder Feldhamster Albert beim Futtersammeln zu beobachten. „Wissenschaft macht Spaß“ ist das Motto des „Le Vaisseau“ - dies wurde durch die Begeisterung der Kinder vollauf bestätigt. Und wirklich – fünf Stunden reichen bei weitem nicht aus, alles zu erkunden. Ein weiterer Besuch im „Le Vaisseau“ wird bestimmt nicht langweilig - es gibt noch so viel zu entdecken im Bereich der Wissenschaft.

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Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

Laut Presseberichten plant der Volkswagen-Konzernvorstand, die Produktion am Audi-Standort Neckarsulm bis zum Jahr 2034 einzustellen. Einem internen Strategiepapier des VW-Vorstands zufolge steht der Standort neben den Werken in Emden, Zwickau und Hannover auf der Streichliste des Konzerns.

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteiligen.

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.