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MdB Kressl - "Sommertour" in Lichtenau

Juli 2003 - Nicolette Kressl startet "Sommertour" in Lichtenau und Bühl

Schwerpunkte liegen auf Bildung und Förderung bei Kinderbetreuung

Bei allen Einrichtungen, die die sozial-demokratische Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl in Lichtenau und Bühl besucht hat wird auf Bildung und Förderung großen Wert gelegt.
So konnte sie sich über die qualifizierte und gut organisierte Randzeitenbetreuung vor und nach dem Schulunterricht in Lichtenau-Ulm überzeugen.
Unterrichtsbeginn ist erst um 8:15 Uhr, aber bereits ab 7:25 Uhr wissen Eltern ihre Kinder bei der Erzieherin Vera Zoller bestens betreut. Ebenso können die jungen Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht bis 13:15 Uhr basteln, spielen, manchmal bereits Hausaufgaben erledigen oder auch mal kochen. Derzeit beschäftigt sich Frau Zoller mit 10 Kindern, die auch in den Ferien den ganzen Vormittag bei ihr in guten Händen sind. Bei Urlaub oder Krankheit wird die Vertretung mit dem Kindergarten Lichtenau koordiniert.
Obwohl die Stadt mit einem Beitrag von 51-€ pro Monat sowie einer Sozialklausel nicht kostendeckend arbeiten könne, so Bürgermeister Karrais, habe man sich jedoch im Jahr 2000 entschieden, die verlässliche Halbtagsgrundschule um dieses kommunale Angebot zu erweitern. Eine entscheidende Überlegung sei dabei gewesen, dass die Eltern beim Wechsel der Kinder vom Kindergarten in die Schule nicht gezwungen sein sollten beruflich und familiär umdisponieren zu müssen.
Die Frage der Abgeordneten, ob nicht in ländlich strukturierten Kommunen die Betreuung eher noch durch Großeltern erfolge, verneinte Frau Zoller entschieden. Hier sei ein grundsätzlicher Wandel zu beobachten. Diese Einschätzung wurde auch von den Erzieherinnen des Lichtenauer Kindergartens "Rasselbande" bestätigt, den Frau Kressl anschließend besuchte. Interessant war für die Abgeordnete zu erfahren, dass Kinder aus Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind oder allein Erziehender, nicht den größten Anteil derjenigen ausmachen, die das Angebot der verlängerten Öffnungszeit bis 14:00 Uhr in Anspruch nehmen.
Ähnlich sei es bei den unter 3-Jährigen, erläuterte die Leiterin Andrea Haag. Wichtig sei den Eltern vor allem, dass die Kinder nicht nur gut betreut würden sondern darüber hinaus auch ein umfangreiches Bildungsangebot bekämen.
Da ihnen dies auch ein wichtiges Anliegen sei stünden sie mit der Grundschule in einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch, zumal der Ausländeranteil mit 20% relativ hoch sei.
So habe man auch aus den Ergebnissen der PISA-Studie sofort Konsequenzen gezogen. Seit Beginn des Jahres 2002 gibt es eine gezielte Sprachförderung für türkische Kinder.
Bereits seit 1999 beteiligt sich Lichtenau am bilingualen und von der EU unterstützten Projekt "Französisch im Kindergarten" der PH Freiburg.
Durch das Engagement der Erzieherinnen konnte nun auch ein guter Kontakt zur école maternelle Le Verger in Gambsheim hergestellt werden.
Mit einem Singspiel zeigten die Kinder ihr Können, wobei deutlich wurde wie viel Freude sie am Erlernen der fremden Sprache haben.
Die Auffassung der Abgeordneten Kressl, dass eine Neustrukturierung und Verbesserung der Ausbildung für Erzieher/innen unter dem Aspekt der vermehrten Bildungsaufgaben und eines immer größer werdenden Anforderungsprofils dringend erforderlich sei, bekräftigten die Verantwortlichen im Kindergarten Lichtenau.
Dies war auch eines der zentralen Anliegen, die Tatjana Horcher an die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Nicolette Kressl richtete.
Frau Horcher, die das Kinderhaus "Kind & Co" in Bühl-Weitenung leitet, hat mit ihrem Konzept des offenen Hauses ganz neue Wege eingeschlagen. Auch wird in dieser Betreuungseinrichtung das Angebot der verlängerten Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit einer Betreuung von Grundschülern in den Ferien sehr gut angenommen.
Gerade in diesen Bereichen sah Frau Luft vom Amt für Jugend und ... der Stadt Bühl noch einen vermehrten Bedarf. Darüber hinaus sei die Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren sowie eine Ganztagsbetreuung wünschenswert und das Ziel für eine zukünftige Angebotserweiterung.

Obwohl in den nächsten Jahren mit einer Verringerung der Kinderzahl zu rechnen sei, waren sich alle, mit denen Frau Kressl gesprochen hatte, einig, dass dies keine Einsparung im personellen und räumlichen Potential zur Folge haben dürfe. Die daraus frei werdenden Kapazitäten müssten viel mehr genutzt werden, um dem Bedarf an mehr Förderung und zusätzlichen Betreuungsangeboten gerecht zu werden.




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Stoch ging in seiner Rede hart mit der Landesregierung ins Gericht: "Grün-Schwarz hat dieses Land auf Verschleiß gefahren. Bei Kitas und Ganztag sind wir fast schon ein deutsches Entwicklungsland. Selbst in der Wirtschaft können wir nicht ewig vom alten Ruhm abbeißen. Der Automobilmarkt ist in gewaltigem Umbruch, die Transformation eine Riesenaufgabe. Andere Länder sorgen für eine aktive Industrie- und Strukturpolitik. Grün-Schwarz kommt nicht aus der Zuschauerrolle, auch nicht beim Fachkräftemangel."

13.02.2024 15:44
Kommunalwahl 2024.
Am 9. Juni finden in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Gewählt werden die Mitglieder der Kreis-, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie in der Region Stuttgart die Mitglieder der Regionalversammlung.

In unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen schlägt die Herzkammer unserer Demokratie. Vor Ort lässt sich sozialdemokratische Politik konkret umsetzen - sei es bei der Kinderbetreuung, dem Umweltschutz oder der Verkehrspolitik. Aber auch für die Lösungen der großen Herausforderungen unserer Zeit wie dem Klimawandel, der zerfallenden Friedensordnung in Europa und dem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft ist die kommunale Ebene unerlässlich.

Das "Bündnis für Demokratie und Menschenrechte", ein breites überparteiliches und zivilgesellschaftliches Bündnis in Baden-Württemberg, kam in Stuttgart zu einem Auftakttreffen zusammen. Teilgenommen haben über 70 Vertreter:innen aus Organisationen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verbänden, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie staatlichen Institutionen, Vereinen und Parteien in Baden-Württemberg.

Beim Auftakttreffen verabschiedeten die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung. "Indem wir als demokratische Mehrheit unsere Kräfte bündeln, stellen wir uns gemeinsam gegen jegliche Form von Extremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit und verteidigen die Grundwerte unserer Demokratie. In einem Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten in Baden-Württemberg erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen Verfassungsfeinde", heißt es darin.

Wir laden euch herzlich ein zu unserem traditionellen Politischen Aschermittwoch! Dieser findet am 14. Februar 2024, 11 Uhr, im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg) statt.

Wir freuen uns sehr, dass der Generalsekretär der SPD Kevin Kühnert uns in Ludwigsburg besucht! Mit dabei sind auch unser Vorsitzender Andreas Stoch, Generalsekretär Sascha Binder und unsere stellvertretende Vorsitzende Jasmina Hostert. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Musikverein Ludwigsburg-Ossweil e.V.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat ein überparteiliches "Bündnis für Demokratie und Menschenrechte" für Baden-Württemberg angeregt. Alle demokratischen Parteien im Landtag, der DGB mit seinen acht Mitgliedsgewerkschaften, Wirtschaftsverbände, Kommunalverbände, Sozialverbände, Kirchen, Diözesen und Religionsgemeinschaften sowie zahlreiche zivilgesellschaftliche Verbände und Vereine haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt.

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Bei ihrem Jahresauftakt in Bad Boll stimmte sich die SPD Baden-Württemberg gemeinsam mit der Parteivorsitzenden Saskia Esken auf das Superwahljahr 2024 ein. "2024 wird ein Jahr der wichtigen Weichenstellungen. Rechte und rechtspopulistische Parteien bringen sich für die Europa- und die Kommunalwahl bereits in Stellung und versuchen, Stimmung zu machen. Wer, wenn nicht die Sozialdemokratie, sollte sich dem entschieden entgegenstellen?", so der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Nie zuvor war es so wichtig, dass wir als Demokratinnen und Demokraten laut und klar für unsere Werte eintreten. Als SPD wollen wir an der Spitze einer solchen Bewegung stehen."

Zum Tod von Frieder Birzele erklären Landesvorsitzender Andreas Stoch und Generalsekretär Sascha Binder:

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Wir verlieren einen langjährigen Weggefährten, einen überzeugten Sozialdemokraten, einen auf vielen Feldern hochkompetenten Politiker, einen treuen Genossen und guten Freund. Über sechs Jahrzehnte hat sich Frieder Birzele mit Leib und Seele in der Politik engagiert, von 1976 bis 2006 auch im Landtag von Baden-Württemberg, dem er von 1996 bis 2006 als stellvertretender Landtagspräsident diente. Von 1992 bis 1996 war er Innenminister des Landes Baden-Württemberg, lange Jahre war er Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag und viele Jahre Beisitzer im Landesvorstand. Sein Engagement umfasste auch viele Ehrenämter abseits der Politik, geehrt wurde Frieder Birzele unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.

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Mit seiner Tatkraft, klaren Haltung und Kompetenz hat Martin die Ulmerinnen und Ulmer überzeugt und sich in der Stichwahl klar gegen den CDU-Amtsinhaber durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Martin!

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Neben den Wahlen wurde vor allem die Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz mit großer Spannung von den Delegierten erwartet. "Deutschland leidet derzeit unter mannigfaltigen Krisen. Olaf Scholz hat in seiner Rede bewiesen, dass er das Land gut führt. Er hat die Schwierigkeit der aktuellen Lage verdeutlicht, gleichzeitig aber auch Zuversicht vermittelt", kommentiert Andreas Stoch die Rede des Kanzlers.

In den letzten Wochen und Monaten gab es zahlreiche Diskussionen um den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2024 und darin enthaltene Kürzungen. Als SPD-Fraktion haben wir zusammen mit den Koalitionspartnern in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zahlreiche Verbesserungen erreicht.