Politisch Interessierte in Berlin

September 2003 - Politisch Interessierte mit Nicolette Kressl in Berlin

Mit ihrer Bundestagsabgeordneten offen von Angesicht zu Angesicht diskutieren. Den überwältigenden Panorama-Blick von der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes genießen. An einem Plenarbesuch teilnehmen.
Auf Anregung der SPD-Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl erlebten 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Rastatt und Baden-Baden Politik drei Tage live und hautnah.
Erste Station nach der 6-stündigen Bahnfahrt in die Hauptstadt Berlin war eine Führung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem historischen Ort des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944.
Das allgegenwärtige Nebeneinander historischer Stätten und modernster Regierungsgebäude, avantgardistische Botschaften zwischen maroden Ruinen, unzählige Kräne und Gruben, der lebendige Kontrast zwischen Ost und West: Die an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt sowie eine Schiffsfahrt auf der Spree erlebten Frau Kressls Gäste als Zeitreise durch die deutsche Geschichte.
Im Anschluss an ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung entspann sich eine fruchtbare Debatte zwischen Publikum und Referent.

Höhepunkt der Tagung war jedoch das Treffen mit Nicolette Kressl, die in lockerer Atmosphäre ihre Arbeitswoche im Deutschen Bundestag und im Wahlkreis schilderte, bereitwillig ihre Einkünfte offen legte und ihren Gästen in der anschließenden Diskussionsrunde ausführlich Rede und Antwort stand.

Neben dem Besuch des Plenarsaals und des Paul-Löbe-Hauses beeindruckte vor allem der Rundgang zur Glaskuppel des Reichstagsgebäude, von wo aus man den Blick bei fantastischem Wetter über das Parlaments- und Regierungsviertel schweifen lassen konnte.

Letzte Station war die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, ehemaliges sowjetisches Speziallager und Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit. Sehr nachdenklich und betroffen stimmte dieser Besuch die Gruppe, da die Führung von zwei Zeitzeugen begleitet wurde
Voller Eindrücke und Informationen und zugleich im Bewusstsein, nur einige Aspekte Berlins kennen gelernt zu haben, traten die Teilnehmer die Rückfahrt an.




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Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.