SPD Lichtenau Baden

 

"Europa leben" - Finnische Freunde zu Gast

Veröffentlicht in Europa

Eine Gruppe sozialdemokratischer Politiker war im Zuge der Verleihung der Verdienstmedaille auf Einladung der Kreis-SPD und der Kreistagsfraktion in Rastatt. Teilnehmer der Delegation waren Jukka Mölsä, Vorsitzender der SPD Vantaa- Tikkurila, Mari Niemi-Saari, Mitglied des Stadtrates und der Stadtregierung von Vantaa, Markku J Jääskeläinen, Direktor der Arbeiter-pensionsfirmen in Finnland und Wahlkampfmanager der finnischen Staatspräsidentin, und Matti Virtanen, Sekretär der SPD Vantaa- Tikkurila und Vizepräsident von Vantaa Energie AG. Emp-fangen und begleitet wurde die Delegation von Walter Jüngling, Fraktions-Vize im Kreistag und SPD-Kreisvorsitzendem Jonas Weber.

„Europa leben bedeutet Kontakt zu pflegen und sich auszutauschen,“ so SPD-Kreisvorsitzender Jonas Weber „ Wir sind stolz seit vielen Jahren einen engen und sehr freundschaftlichen Kontakt mit unseren finnischen Freunden zu pflegen. Menschlich und politisch ist unsere Freundschaft von großer Bedeutung.“
Erste Station der Informationsreise war das Rastatter Landratsamt, welches für die finnischen Gäste vor dem Hintergrund der Planungen eines eigenen neuen Verwaltungsgebäudes von besonderem Interesse war. Dezernent Claus Haberecht begrüßte die Delegation in Vertretung von Landrat Jürgen Bäuerle. Am darauffolgenden Tag kam es im Rahmen der Offerta zu einem Treffen des Landrates mit der finnischen Delegation.
Nach dem Empfang und einer Führung im Landratsamt besuchte die finnische Delegation das Freiheitsmuseum. Der Leiter des Freiheitsmuseums Dr. Henning Pahl führte die finnischen Gäste durch die Ausstellung und somit durch die deutsche Demokratiegeschichte. Die Gäste zeigten sich tief beeindruckt von der Vielseitigkeit der Ausstellung. Während der Führung ent-wickelte sich ein interessantes Gespräch über Demokratie und nationaler Identität in Finnland und Deutschland. Die Unterschiede zwischen finnischer und deutscher Geschichte wurden so-mit greifbar.
Anschließend traf man sich zum politischen Tischgespräch mit Gunter Kaufmann, MdL, Jonas Weber und Walter Jüngling. Hierbei spielten besonders bildungspolitische Themen und die Partnerschaft zwischen Vantaa und dem Landkreis Rastatt eine große Rolle.
Samstags besucht man die Offerta und nahm an der Verleihung der Verdienstmedaille des Europäischen Parlaments an Vantaa und den Landkreis Rastatt teil. Des Weiteren standen der Besuch des Rathauses in Muggensturm mit einem Gespräch mit Bürgermeister Dietmar Späth und die Baumaßnahmen an der Albert Schweitzer Schule auf dem Programm der Informations-reise. Die Ausstattung der Schule sei derer finnischer Schulen sehr ähnlich. Die Umbaumaß-nahmen, so die Gäste, brächte die Schule auf ein sehr hohes Niveau im europäischen Ver-gleich. Am letzten Tag des Besuches wurde die Gruppe von Bürgermeister Dieter Knittel in Gernsbach empfangen. Anschließend stand eine Führung durch das historische Gernsbach auf dem Programm.
„Wir wollen weiter Brücken bauen und somit auch in Zukunft diese Partnerschaft leben“, sagte der Kreisvorsitzende Jonas Weber zur Verabschiedung. Er dankte den langjährigen Unterstüt-zern der Partnerschaft Matti Virtanen, Gerrit Große und Walter Jüngling ausdrücklich für ihr Engagement.

 

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Neues aus dem Land

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen - und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt. Bei der Vorstellung des Bündnisses am 29. Mai in Stuttgart haben die Partner ihre Motivation und ihre Beweggründe im Einzelnen dargelegt.

Mehr Infos hier.

"Es ist ein Wahlabend, über den wir in der Partei fair, aber auch schonungslos und zukunftsgerichtet reden müssen, auf allen Ebenen. Um die 15,5 Prozent bei der Europawahl bundesweit sind für die SPD eine herbe Enttäuschung - selbst dann, wenn das Ergebnis vom letzen Mal ehrlicherweise in weiter Ferne lag.

Eine Woche vor der Europawahl hat die SPD Baden-Württemberg den Wahlkampfendspurt eingeläutet. 500 Menschen auf dem proppenvollen Marktplatz in Heidelberg waren dabei, um Katarina Barley, Andrea Nahles und Andreas Stoch live zu erleben. Viel Beifall gab es für die klaren Ansagen im Kampf gegen Rechtspopulisten.

Nahles zur CDU: "Sprechen Sie mit einer Stimme"

"Wir alle müssen nun entscheiden, ob wir ein Europa haben wollen, in dem die Staaten mit Respekt und auf Augenhöhe zusammenarbeiten - oder ein nationalistisches Europa, in dem jeder nur an sich selbst denkt", erklärte SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley.

Gute frühkindliche Bildung funktioniert für uns im Dreiklang aus Gebührenfreiheit, Betreuungskapazitäten und Qualitätsentwicklung. Mehr Plätze und mehr Qualität kann es aber nur geben, wenn wir auch mehr Fachkräfte für die Kitas gewinnen.

Unser Maßnahmenpaket:

Über 100 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind am Wochenende bei einer kommunalpolitischen Konferenz auf der Stuttgarter Waldau zusammengekommen, um gemeinsam in die "heiße Phase" zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai zu starten. Franziska Giffey schwor die Genossinnen und Genossen auf einen starken und selbstbewussten Schlussspurt ein. "Gute Kitas, starke Familien, eine echte Fachkräfteoffensive - dafür steht die SPD", erklärte die Bundesfamilienministerin.

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die Kritik des Vereins "Mehr Demokratie" aufgegriffen, der die Ablehnung des von der SPD initiierten Volksbegehrens über kostenlose Kitas durch die Landesregierung bemängelt. "Ministerpräsident Kretschmann führt eine Landesregierung, die direkte Demokratie in diesem Land unmöglich macht", betonte Binder.

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wiederwahl des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl als "reines Placebo" bezeichnet.

"Die Delegierten haben Strobl als Landesvorsitzendem eine Gnadenfrist gegeben, um nicht kopflos in die Europa- und Kommunalwahl zu schlittern. Insofern hat er sich noch einmal über diese Hürde hinüber gerettet. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bei der Spitzenkandidatur in Baden-Württemberg ticken die Uhren anders", so Binder.