Info-Besuch über Pumpspeicherkraftwerk

Veröffentlicht in Kommunalpolitik


Jonas Weber, Ernst Kopp, Gerhard Urban, Nikolaus Sauer, Oliver Haupt und Gerrit Große im Pumpspeicherkraftwerk

Eine Delegation der Kreistagsfraktion der SPD besichtigte das Rudolf- Fettweis- Werk in Forbach. Ziel des Besuches war eine Information vor Ort über die Weiterentwicklung des Standortes. Auf Einladung der Geschäftsführung des Rudolf- Fettweis- Werkes stattete Ernst Kopp, Bürgermeister von Bietigheim und Landtagskandidat der SPD zusammen mit seinen Kreistagskollegen Gerrit Große und Jonas Weber dem Werk in Forbach einen Besuch ab.

Gerhard Urban, Produktionsleiter SÜD der EnBW in Baden- Württemberg und Geschäftsführer des Rudolf- Fettweis- Werkes in Forbach konnte neben den Politikern noch Oliver Haupt als Gesamtproduktleiter des Pumpspeicherkraftwerks und den politischen Sprecher der Firma, Nikolaus Sauer begrüßen.

Das Speicherkraftwerk in Forbach stammt aus dem Jahre 1926 und bietet derzeit 51 Menschen einen Arbeitsplatz. Was die Kreistagsmitglieder der SPD positiv zur Kenntnis nahmen war die Aussage, dass die EnBW in ihrem eigenen Ausbildungszentrum für den Bereich Wasserkraft derzeit 24 Jugendlichen die Möglichkeit einer Ausbildung bieten.
„In Zeiten, in denen erneuerbare Energien immer wichtiger werden, bieten Pumpspeicherkraftwerke genau die richtigen Potenziale: Sie sorgen dafür, dass sich andere erneuerbare Ressourcen wie Sonne und Wind effektiver nutzen lassen“, so Oliver Haupt, bei der Vorstellung des Zukunftsprojektes der EnBW.

Um zusätzliche Energien gewinnen zu können, plant die EnBW einen größeren Wasserzulauf mit einer höheren Fallmenge, das heißt, die Wassermenge aus der Schwarzenbachtalsperre mit 14 Mio Kubikmeter, soll um 1,8 Mio m³ erhöht werden, um größere Elektrizitätskapazitäten zu erwirtschaften. „Dabei soll eine Grenzlast von 300 Megawatt nicht überschritten werden, um weiterhin den Strom mit den vorhandenen 110 Kilowatt- Leitungen transportieren zu können“, so Nikolaus Sauer. Neben den möglichen technischen Varianten, wurde den Politikern auch die Maßnahmen aufgezeigt, die erforderlich sind, um eine Beeinträchtigung der Natur zu verhindern.

Der Bitte von Landtagskandidat Ernst Kopp kamen die Vertreter des Rudolf- Fettweis- Werkes insofern nach, als sie die Vorlage eines entsprechendes Konzeptes zur Schonung von Tierwelt, Pflanzenwelt und Landschaftsbild zusagten. „Dem Naturschutz muss in diesem sensiblen Gebiet höchste Priorität zugewiesen werden“, so Kopp.

Bei Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorschriften sowie des Klima- und Umweltschutzes sehen die Vertreter der SPD im Rastatter Kreistag keine Bedenken, notwendigen Eingriffen in die Natur zur Erhöhung der Potenziale des bestehenden Kraftwerkes zuzustimmen.

 

Homepage SPD Kreisverband Mittelbaden

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

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Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
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im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.