10 Argumente für unsere neue Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Veröffentlicht in Landespolitik

1. Aktive Arbeitsmarktpolitik umsetzen!
 

Wir haben mit dem "Landesprogramm für gute und sichere Arbeit" ein flächendeckendes Netz von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Menschen geschaffen, die bisher auf der Schattenseite des Arbeitsmarktes standen.

2. Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit!

Wir bezuschussen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, um Langzeitarbeitslose aus der Passivität in das aktive Erwerbsleben zurückzuholen. Unser Ziel: diesen Passiv-Aktiv-Transfer auf Bundesebene als arbeitsmarktpolitisches Instrument zu verankern.

3. Ausbildung fördern!
 

Wir fördern die Teilzeitausbildung von alleinerziehenden Müttern, die nur so eine Chance auf einen qualifizierten beruflichen Einstieg bekommen. Zudem helfen wir benachteiligten Jugendlichen die Ausbildung zu meistern, wenn sie sozialpädagogische Begleitung und Hilfe bei der Bewältigung des Alltags benötigen.

 

4. Mindestlohn durchsetzen!

Mit einer eigenen Bundesratsinitiative zur Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro haben wir Flagge gezeigt: Wir sind gegen Lohndumping! Und für faire und gerechte Löhne!

 

5. Armutslöhne und Ungleichheit verhindern!

Wir haben den Kampf aufgenommen zur Beseitigung geschlechtsspezifischer Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt. Auch gegen die Auswüchse der Leiharbeit sind wir tätig geworden. Schluss mit Armutslöhnen, prekärer Beschäftigung und ungleicher Behandlung!

 

6. Schulsozialarbeit fördern!

Die alte Landesregierung hat sich aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit davongestohlen. Wir sind in diesem Jahr mit 15 Mio. Euro wieder eingestiegen. Mit der Schulsozialarbeit können soziale Benachteiligungen ausgeglichen und individuelle Problemlagen besser bewältigt werden.

 

7. Investitionsstau bei Krankenhäusern abbauen!

Der Krankenhausbereich befindet sich in einem massiven Strukturwandel. Unser Ziel ist es, den Investitionsstau der alten Regierung abzubauen, eine flächendeckende Grundversorgung zu erhalten und Hochleistungsmedizin auf wenige Standorte zu beschränken.

 

8. Psychisch Kranken helfen!

Damit psychisch kranke Menschen ihren Alltag meistern können, brauchen sie oft Hilfen. Deshalb haben wir die Landesförderung für die sozialpsychologischen Dienste auf 4 Mio. Euro pro Jahr nahezu verdoppelt.

 

9. Verbände fördern!

Wir haben die Landesförderung von Verbänden verbessert, die sich in besonderer Weise um wichtige Fragen unserer Gesellschaft kümmern, von der AIDS-Hilfe bis zum Kinderschutz.

 

10. Engagement fördern!

Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land engagieren. Deswegen bezuschussen wir das Freiwillige Soziale Jahr ebenso wie Projekte zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund. Auch die Beteiligungsprozesse in den Kommunen haben wir mit neuen Instrumenten gestärkt.

 

 

Homepage SPD Kreisverband Mittelbaden

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.