Äußerungen des Ministerpräsidenten "Frechheit"

Veröffentlicht in Kommunalpolitik

„Kennedy wusste schon: Es gibt nur eines was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung“ so SPD Kreisvorsitzender Jonas Weber. Die Sozialdemokratie war und ist es die in dieser Frage konsequent angepackt hat, statt nur Worthülsen zu verlauten. Die rotgrüne Bundesregierung hat mit dem IZBB Ganztagesschulprogramm 4 Milliarden zur Verfügung gestellt und die Landes SPD hat mit ihrem „Bildungsaufbruch“ klare Antworten für eine bessere Bildungspolitik in Baden-Württemberg geliefert.

Gerade in der Kommunalpolitik sind es die Sozialdemokraten im Landkreis die sich intensiv für bessere Bildungs- und Betreuungsstrukturen einsetzen. Die Forderungen nach einem kostenfreie Kindergarten wird ein elementarer Baustein für ein Bildungsangebot für alle Familien, die Verbesserung der Situation des G 8 Gymnasiums und die konsequente Entwicklung eines neuen Schulmodell anstelle der Hauptschule sind klare Ziel sozialdemokratischer Politik.

Die Landesregierung hat bisher lediglich mit drastischen Sparmaßnahmen bei den Kommunen Freiräume eingeschränkt. Rheinland-Pfalz hat mit seiner SPD-geführten Landesregierung den kostenlosen Kindergarten eingeführt. Die Landes-CDU hatte gar im Wahlkampf 2006 das Kinderland und die Einführung des kostenlosen Kindergartens versprochen. Als dann vor einigen Wochen im Landtag der kostenfreie Kindergarten Thema war – sah und hörte man von der Landesregierung nicht viel.

„Es ist eine Frechheit einer Kommune das Geld zu streichen und anschließend zu fordern sie soll mehr Geld ausgeben“ so Jonas Weber, „Sollen denn unsere Kinder auf Schuldenbergen spielen ?“ Wenn der Ministerpräsident nun in Baden-Baden mit Sätzen aufwartet: „Die Zeit der Spatenstiche für Sie als Bürgermeister ist vorbei“, dann ist das in mehrer Hinsicht eine Frechheit. Sie unterstellt ein prestigesüchtiges Verhalten der Rathauschefs, ignoriert die Gemeinderäte und verschweigt wer für die finanziellen Engpässe der Kommunen ein große Mitverantwortung trägt. Denn nur durch massive Kürzungen bei den Kommunen war ein ordentlicher Haushalt des Landes erst möglich. „Die Aussage des Ministerpräsidenten ist in vielerlei Hinsicht eine Frechheit , aber sie belegt: Er will nicht gestalten, sondern verwalten“ so Jonas Weber weiter „ Wir entlassen ihn und das Land nicht aus der Verantwortung für das Wohl unserer Bürger.“

 

Homepage SPD Kreisverband Mittelbaden

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.