SPD Lichtenau Baden

 

Die „Südschiene“ der SPD kommt!

Veröffentlicht in Ortsverein

Bei einem Treffen von Vertretern der SPD-Ortsvereine zwischen Achern und Rastatt wurde die Gründung und Belebung der SPD-Südschiene im Landkreis Rastatt beschlossen. Auf Initiative und Einladung durch die Vorsitzende des SPD Ortsverein Ottersweier Herta Finkbeiner-Schilling kamen hierzu Vertreter der Ortsvereine aus Achern, Baden-Baden Bühl, Lichtenau, Ottersweier, Rastatt, Rheinmünster und Sinzheim nach Bühl zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung.

Zukünftig wollen sich die teilnehmenden Ortsvereine zusammen mit dem SPD Kreisverband noch enger vernetzen und kooperieren. Dieses lange geplante und nun initiierte Projekt wird sich zum Beispiel in einer verstärkten Zusammenarbeit bei der Planung von gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen zeigen.

Dadurch sollen mehr Bürger erreicht und für wichtige Themen sensibilisiert, sowie zu tagesaktuellen, kommunalpolitischen Themen informiert werden. In diesem Sinne gab es auch schon eine Veranstaltung zu dem Thema „Sicherheit der Rente“ in Zusammenarbeit zwischen den Ortsvereinen Ottersweier und Bühl.

Dies soll zukünftig intensiviert werden. Dabei werden Themen wie die soziale Gerechtigkeit im Bildungsbereich angesprochen. Leider ist es immer noch so, dass die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sehr stark von dem Geldbeutel der Eltern abhängen. Kinder aus ärmeren und bildungsferneren Verhältnissen können deshalb oft ihr vorhandenes Potenzial nicht voll entfalten. „Das können wir uns auch als Gesellschaft nicht leisten“ waren sich alle Anwesenden einig. Ein weiteres Kernthema wird der soziale Wohnungsbau sein. Hier müssten die Weichen gestellt werden, damit ein anständiges und würdiges Wohnen für jeden möglich sein kann. Die einhellige Meinung war, dass bezahlbarer Wohnraum kein Luxusgut sein darf.

Ebenfalls soll thematisiert werden, dass gerade im ländlicheren Raum eine bessere Infrastrukturanbindung notwendig ist. Hierbei kann die gesteigerte Lebensqualität mit dem Schutz von Umwelt und Natur in Einklang gebracht werden. Ziel soll etwa ein besser ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz und ein deutlicher Ausbau der Rad- und Fußwege sein.

Bei der im kommenden Jahr anstehenden Kommunalwahl wünschen sich zudem alle Anwesenden eine deutlich höhere Anzahl an Kandidatinnen auf ihren Listen. Deshalb soll gezielt dafür geworben werden, dass sich Frauen als Kandidatinnen zur Verfügung stellen. Auch junge Mitbürger sollen direkter angesprochen und mit eigenen Themen zum Einmischen, Mitmachen und Gestalten motiviert werden, wozu der gestrige Besuch der SPD-Landesvorsitzenden Leni Breymaier in Achern zum Thema „ Frauen in der Arbeitswelt“ beiträgt. Der nächste Termin zum Thema „Zukunft unserer Arbeit“ behandelt am 3.5.2018 da Thema „Digitalisierung“ und findet um 19 Uhr in Achern im Gasthaus „Zur Hoffnung“ Kapellenstraße 7 statt.

 

siehe Artikel im ABB v. 13.04.2018: Sozialdemokraten rücken zusammen

 

Gabriele Katzmarek

Ihre Bundestagsabgeordnete

 

Jonas Nicolas Weber

IHR LANDTAGSABGEORDNETER

 

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem Landesparteitag in Heidenheim weitreichende Beschlüsse gefasst. "Die SPD ist der politische Vorwärtsgang in diesem Land", erklärte der Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Nur die SPD kann Ökonomie, Ökologie und Soziales auf einmal!"

Impressionen vom Parteitag

Mündliche Verhandlung beim Verfassungsgerichtshof erst Anfang 2020

Die Bündnispartner für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg haben bei einem weiteren Treffen in dieser Woche bekräftigt, an ihrem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit dranzubleiben. "Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien im Land entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärten die Bündnispartner gemeinsam. "Wir stehen da zusammen." Im März hatte die grün-schwarze Landesregierung das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas als rechtlich unzulässig erklärt. Daraufhin waren die Sozialdemokraten vor den Verfassungsgerichtshof gezogen.

Unter enormem Interesse und bester Stimmung haben sich die Bewerberinnen und Bewerber um den Parteivorsitz der SPD am Samstag in Filderstadt präsentiert. "Die SPD muss die Hoffnungsmacherpartei sein", rief der Landesvorsitzende Andreas Stoch unter großem Beifall von über 1000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bei seiner Eröffnung der Konferenz. "Die anderen sind nur Angstmacherparteien." Die zweite Vorstellungsrunde in Baden-Württemberg findet statt am 23. September in Ettlingen.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat die Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann, erneut zur Landtagswahl im Jahr 2021 anzutreten, als "wenig überraschend, aber auch wenig überzeugend" bezeichnet. "Es ist gut, dass es nun Klarheit gibt. Warum er zu dieser Entscheidung allerdings so lange gebraucht hat, bleibt sein Geheimnis", betonte der SPD-Chef.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch sieht den heutigen Wahlabend mit gemischten Gefühlen. "Die SPD hat sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen unter sehr schwierigen Vorzeichen bravourös für unsere demokratische Kultur und gegen politischen Extremismus gekämpft. Das war eine großartige Leistung."

Dass die SPD in Brandenburg nun offenbar weiterhin klar die Nase vorn habe, sei dabei ein ganz wichtiges Signal: "Wir können gewinnen, wenn wir unsere Erfolge deutlich machen und vor allem Vertrauen in die Zukunft schaffen. Das war eine beeindruckende Aufholjagd in den letzten Wochen. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen." Die SPD in Brandenburg habe dort nun "ganz klar den Regierungsauftrag", so Stoch.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Zulassung des Volksbegehrens Artenschutz:

"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.

Generalsekretär Binder: "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher in die Zukunft führen will"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wahl von Susanne Eisenmann zur Spitzenkandidatin der CDU als "ziemlich unglaubwürdigen Auftritt" bezeichnet.

"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.

Die Betonung des "christlichen Menschenbilds" als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht "mehr als zweifelhaft", so der SPD-General. "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will."