SPD Lichtenau Baden

 

Kreis-SPD verleiht auch in diesem Jahr SPD-Ehrenamtspreis

Veröffentlicht in Allgemein

Pressemitteilung vom 24. März 2007

Sozialdemokraten nehmen Vorschläge entgegen

Der SPD-Kreisverband Rastatt/Baden-Baden/Murgtal/Bühl wird auch in diesem Jahr einen dotierten SPD-Ehrenamtspreis verleihen. Dies hat der Kreisvorstand der Sozialdemokraten nach den Worten des SPD-Kreisvorsitzenden Joachim Fischer (Rastatt) in seiner vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen.

Zum bereits achten Mal vergibt der SPD-Kreisverband damit diesen mit 500 Euro dotierten Preis für ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in der mittelbadischen Region, erklärte die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und für die Organisation des SPD-Ehrenamtspreis Verantwortliche, Rosemarie Ahlswede (Lichtenau). Die SPD wolle damit den Stellenwert des Ehrenamtes herausheben und Aktionen und Gruppen, die Vorbildcharakter für unsere Gesellschaft haben und häufig im Verborgenen tätig sind, einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Letztjähriger Preisträger war der Weltladen Durmersheim e.V., der 2006 stellvertretend für die Weltläden in der Region geehrt wurde. Auch der Tagesmutterverein Maxi & Moritz, die mittelbadischen Hospizgruppen und die Aktionsgruppe Rastatt des "Freundeskreis Nepalhilfe e.V." waren bereits Träger des SPD-Ehrenamtspreises.

Die Sozialdemokraten rufen ausdrücklich die Bevölkerung auf, geeignete Personengruppen und Organisationen für den diesjährigen SPD-Ehrenamtspreis vorzuschlagen. Dies können sowohl über das mittelbadische SPD-Bürgerbüro (Tel.: 0721 / 9 31 04 31; Fax: 0721 / 9 31 04 34; E-Mail: ute.laufenberg@spd.de) als auch direkt an Rosemarie Ahlswede (Tel.: 0 72 27 / 56 66; E-Mail: juero.ahlswede@gmx.de) erfolgen.

Wie in jedem Jahr wird der SPD-Ehrenamtspreis, so die SPD, in einer kleinen öffentlichen Feierstunde den Preisträgern offiziell übergeben. Das genaue Datum der Verleihung steht nach Angaben von Rosemarie Ahlswede allerdings noch nicht fest. Vorgesehen ist, dass die Ehrung - wie bereits in den vergangenen Jahren - durch einen prominenten Festredner vorgenommen wird. Im letzten Jahr konnte hierzu die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Karin Kortmann, gewonnen werden.

Weiteres Thema der SPD-Kreisvorstandssitzung war die Planung der inhaltlichen und organisatorischen Schwerpunkte der kommenden Monate. Hierbei wurde vereinbart, sich an dem innerhalb der SPD laufenden Prozess um ein neues SPD-Grundsatzprogramm aktiv zu beteiligen.

 

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Neues aus dem Land

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem Landesparteitag in Heidenheim weitreichende Beschlüsse gefasst. "Die SPD ist der politische Vorwärtsgang in diesem Land", erklärte der Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Nur die SPD kann Ökonomie, Ökologie und Soziales auf einmal!"

Impressionen vom Parteitag

Mündliche Verhandlung beim Verfassungsgerichtshof erst Anfang 2020

Die Bündnispartner für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg haben bei einem weiteren Treffen in dieser Woche bekräftigt, an ihrem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit dranzubleiben. "Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien im Land entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärten die Bündnispartner gemeinsam. "Wir stehen da zusammen." Im März hatte die grün-schwarze Landesregierung das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas als rechtlich unzulässig erklärt. Daraufhin waren die Sozialdemokraten vor den Verfassungsgerichtshof gezogen.

Unter enormem Interesse und bester Stimmung haben sich die Bewerberinnen und Bewerber um den Parteivorsitz der SPD am Samstag in Filderstadt präsentiert. "Die SPD muss die Hoffnungsmacherpartei sein", rief der Landesvorsitzende Andreas Stoch unter großem Beifall von über 1000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bei seiner Eröffnung der Konferenz. "Die anderen sind nur Angstmacherparteien." Die zweite Vorstellungsrunde in Baden-Württemberg findet statt am 23. September in Ettlingen.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat die Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann, erneut zur Landtagswahl im Jahr 2021 anzutreten, als "wenig überraschend, aber auch wenig überzeugend" bezeichnet. "Es ist gut, dass es nun Klarheit gibt. Warum er zu dieser Entscheidung allerdings so lange gebraucht hat, bleibt sein Geheimnis", betonte der SPD-Chef.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch sieht den heutigen Wahlabend mit gemischten Gefühlen. "Die SPD hat sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen unter sehr schwierigen Vorzeichen bravourös für unsere demokratische Kultur und gegen politischen Extremismus gekämpft. Das war eine großartige Leistung."

Dass die SPD in Brandenburg nun offenbar weiterhin klar die Nase vorn habe, sei dabei ein ganz wichtiges Signal: "Wir können gewinnen, wenn wir unsere Erfolge deutlich machen und vor allem Vertrauen in die Zukunft schaffen. Das war eine beeindruckende Aufholjagd in den letzten Wochen. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen." Die SPD in Brandenburg habe dort nun "ganz klar den Regierungsauftrag", so Stoch.

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"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.

Generalsekretär Binder: "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher in die Zukunft führen will"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wahl von Susanne Eisenmann zur Spitzenkandidatin der CDU als "ziemlich unglaubwürdigen Auftritt" bezeichnet.

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Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.

Die Betonung des "christlichen Menschenbilds" als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht "mehr als zweifelhaft", so der SPD-General. "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will."