SPD Lichtenau Baden

 

Jonas Weber neuer SPD-Kreisvorsitzender

Veröffentlicht in Allgemein

Pressemitteilung vom 12. Juli 2007

SPD-Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen / Joachim Fischer nicht wieder angetreten

Jonas Weber heißt der neue Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Rastatt/Baden-Baden/Murgtal/Bühl. Der 24-jährige Politikstudent setzte sich auf der SPD-Jahreshauptversammlung mit 41 Stimmen zu 15 Stimmen gegen den Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Rastatt, Stefan Fluri, durch. Der bisherige SPD-Kreisvorsitzende Joachim Fischer (Rastatt) war nach sechs Jahren in diesem Amt nicht wieder angetreten.

In kämpferischen Reden hatten beide Kandidaten um Unterstützung ihrer Bewerbung um den SPD-Kreisvorsitz geworben. Zentraler Punkt in beiden Reden war neben der Rolle und dem Zustand der SPD auf Bundesebene die Ideen beider in und für die zukünftige Arbeit der Kreis-SPD. So schlug Jonas Weber vor, eine Projektgruppe aus Arbeitnehmer-Vertretern, Wirtschaft und Wissenschaft ins Leben zu rufen, die sich mit der künftigen Arbeits- und Ausbildungssituation in der mittelbadischen Region beschäftigen soll. Darüber hinaus möchte Jonas Weber, der auch stellvertretender Vorsitzender der Rastatter SPD ist, die SPD klar als Familienpartei positionieren.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht über die vergangenen zwei Jahre ging Joachim Fischer zuvor auf die vielfältigen Aktivitäten der Kreis-SPD ein. Neben der Organisation und Mithilfe bei Bundes- und Landtagswahlkämpfen habe die SPD mit verschiedenen Veranstaltungen Themen im Kreis ge- und besetzt. Er verwies neben dem jährlich verliehenen Ehrenamtspreis auf die Veranstaltungen für ein „Bündnis für Familien“ und zur Ausbildungssituation in der Region. In bewegenden Abschlussworten bedankte er sich persönlich für die gute Zusammenarbeit und verabschiedete sich mit einem Zitat von Hape Kerkeling: „Ich bin dann mal weg“.

Die mittelbadische SPD-Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl hob in ihrer Laudatio für Joachim Fischer nochmals die großen Verdienste von ihm für die SPD hervor und blickte auf gemeinsame Erlebnisse beider in der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos und in der SPD zurück.

Neben Joachim Fischer traten auch die bisherige Schriftführerin Waltraud Fischer-Junkes (Rheinmünster), die Beisitzer Matthias Anselm (Gaggenau), Gerda Assall (Sandweier), Michael Geggus (Baden-Baden), Lothar Junkes (Rheinmünster) und Timo Treiber (Rastatt) sowie die Vertreterin der SPD-Frauen AsF, Inge Bellan-Peyrault (Rastatt), der Juso-Vertreter Franz Welter (Gaggenau) und der Vertreter des AK Umwelt, Thomas Just (Bühl), nicht wieder an.

In ihren Ämtern als stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende bestätigt wurden Rosemarie Ahlswede (Lichtenau) und Martin Sambeth (Gaggenau). Neu als stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender gewählt wurde Paul Haußmann (Baden-Baden). In ihren Ämtern als Kassiererin und Pressereferent wiedergewählt wurden Renate Schwarz (Lichtenau) und Klaus Eckert (Bühl), neuer Schriftführer ist Hubertus Stollmaier (Rheinmünster). Den Vorstand als Beisitzer komplettieren Andreas Grove (Sinzheim), Werner Hermann (Durmersheim), Cornelia Kleis (Rastatt), Silvia Kügler (Baden-Baden) und Bettina Tietze-Ullmann (Bühl). Per Akklamation bestätigt wurden als Vertreter der Arbeitsgemeinschaften für die AsF, Karina Stürmlinger (Durmersheim), für die Jusos Julian Nadarzy (Gaggenau), für die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalpolitiker SGK, Kurt Liebenstein (Baden-Baden), für die SPD-Senioren AG 60 +, Uwe Böhm (Gaggenau) und für die SPD-AG für Arbeitnehmerfragen AfA, Rüdiger Haas (Rastatt).

Zu den neun Delegierten der Kreis-SPD für die zukünftigen SPD-Landesparteitage wurden in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl Renate Schwarz, Joachim Fischer, Rosemarie Ahlswede, Jonas Weber, Klaus Eckert, Bettina Tietze-Ullmann, Stefan Fluri, Martin Sambeth und Cornelia Kleis gewählt.

Darüber hinaus nahmen die ca. 60 Delegierten zwei Anträge der AfA an, die in einem Antrag eine Begrenzung der Leiharbeit und im anderen Verbesserungen beim Übergang in die Rente mit 67 Jahren forderten.

Die Auszählpausen zwischen den Wahlgängen nutzte die mittelbadische SPD-Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl um ihr Homepage-Angebot unter www.kressl.de vorzustellen, der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, um auf die landesweite Kampagne „Bildungsaufbruch“ der SPD-Landtagsfraktion hinzuweisen. Zudem berichteten der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Gerrit Große (Gaggenau), und der Vorsitzende der Baden-Badener SPD-Gemeinderatsfraktion, Joachim Knöpfel, über ihre Arbeit im Kreistag und im Gemeinderat der Stadt Baden-Baden.

 

Homepage SPD KV Rastatt / Baden-Baden

Gabriele Katzmarek

Ihre Bundestagsabgeordnete

 

Jonas Nicolas Weber

IHR LANDTAGSABGEORDNETER

 

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Zulassung des Volksbegehrens Artenschutz:

"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.

Generalsekretär Binder: "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher in die Zukunft führen will"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wahl von Susanne Eisenmann zur Spitzenkandidatin der CDU als "ziemlich unglaubwürdigen Auftritt" bezeichnet.

"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.

Die Betonung des "christlichen Menschenbilds" als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht "mehr als zweifelhaft", so der SPD-General. "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will."

Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen"

Die SPD Baden-Württemberg befürwortet das Volksbegehren "Artenschutz - Rettet die Bienen", das am heutigen Freitagnachmittag beim Innenministerium eingereicht wird. "Im Gegensatz zu dem grün-schwarzen Herumlavieren unterstützen wir das Volksbegehren ausdrücklich - und zwar offiziell als Bündnispartner", bemerkte dazu der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

"Insbesondere die deutliche Erhöhung des Ökolandbaus und die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel in der gesamten Landwirtschaft sind wichtig und müssen im Fokus einer nachhaltigen Artenschutzpolitik stehen. Hier hat Baden-Württemberg noch deutlichen Nachholbedarf." Mit Blick auf das von der Landesregierung rechtlich ausgebremste Volksbegehren für gebührenfreie Kitas erklärte Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen. Die Bienenstöcke in der Villa Reitzenstein reichen für eine glaubwürdige Umweltpolitik jedenfalls nicht aus."

26.07.2019 12:33
Schöne Ferien!.
Heute beginnen die Sommerferien. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften erholsame Wochen.

SPD-Landeschef Andreas Stoch hat Timur Özcan zu seiner Wahl als neuer Bürgermeister in Walzbachtal herzlich gratuliert.

"Timur Özcan ist nicht nur ein weiterer erfolgreicher Sozialdemokrat in der Riege unserer jungen Bürgermeister. Der 28-jährige Verwaltungsfachmann ist damit auch der erste türkischstämmige Bürgermeister in Baden-Württemberg", sagte Stoch.

"Das ist ein tolles Zeichen dafür, dass wir Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft als Teil unserer Gesellschaft begreifen. Ich bin stolz, dass wir als SPD dieses Zeichen setzen."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat sich über den Angriff auf den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer tief bestürzt gezeigt.

"Das ist feiger und abscheulicher Angriff - auf unseren Hockenheimer Genossen, aber auch auf alle, die sich in Politik und Gesellschaft engagieren", sagte Stoch. "Wir Demokraten müssen uns mit aller Entschiedenheit gegen solch blinde Gewalt zur Wehr setzen. Wir dürfen eine Verrohung dessen, was unsere Gesellschaft im Kern auszeichnet, nicht zulassen. Ich wünsche Dieter Gummer von ganzem Herzen gute Genesung. Und ich hoffe, dass der Täter so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen wird."

Bei einer Veranstaltung der SPD Baden-Württemberg zum "Tabuthema Prostitution" in Karlsruhe hat sich eine hochrangige Diskussionsrunde eingehend mit dem so genannten "nordischen Modell" auseinandergesetzt.

Dieses Modell, das unter anderem in Schweden und Norwegen Gesetzeslage ist, beinhaltet im Wesentlichen eine völlige Entkriminalisierung der in der Prostitution Tätigen, die Freierbestrafung sowie Ausstiegshilfen für Prostituierte und Freier. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Verkauf von Sex hier zwar legal, allerdings wird der Kauf bestraft.

In Karlsruhe mit dabei waren unter anderem die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke, Generalsekretär Sascha Binder, die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle.

"Prostitution ist Ausdruck struktureller Gewalt gegen Frauen, hat negative Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft und verhindert die Gleichstellung der Geschlechter", erklärte Dorothea Kliche-Behnke. Und die ehemalige SPD-Landeschefin Leni Breymaier betonte: "Prostitution macht Frauen an Leib und Seele kaputt." Am 12. Oktober wird sich der nächste Landesparteitag der SPD in Heidenheim mit dem vorliegenden Antrag dazu befassen.

Nach einer intensiven Debatte hat der Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg bei nur einer Gegenstimme auch den Leitantrag zur Bildungspolitik beschlossen, der unter anderem die generelle Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 beim Gymnasium vorsieht.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärte dazu, zwar hätten junge Leute heute mit siebzehneinhalb Jahren das Abi, aber Hochschulen und Unternehmen klagten immer mehr über deren unzureichende persönliche Entwicklung. "Wir müssen jungen Menschen die notwendige Zeit geben, dass sie sich Wissen aneignen und gleichzeitig ihre eigene Entwicklung durchmachen können. Deshalb wollen wir die Wahl zwischen G8 und G9 lassen."

Unter dem Motto "BildungsMUT - Zukunft braucht Ideen, Fortschritt unseren Mut" beinhaltet der Beschluss, die frühkindliche Bildung besser auszustatten, die Grundschule zu stärken und die Ganztagsschule auszuweiten. "Wir wollen unsere Bildungseinrichtungen zu modernen Lernorten und Zukunftswerkstätten unserer Demokratie weiterentwickeln", so Andreas Stoch.

Einstimmig haben die Delegierten auf dem Pforzheimer SPD-Parteitag einen Beschluss zur Lage der Partei gefasst.

Darin wird vor allem die Umsetzung von politischen Zielen und Inhalten eingefordert: "Wir wollen mehr und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wir wollen eine sozial gerechte und ökologische Gestaltung des Klimaschutzes. Dafür brauchen wir ein Klimaschutzgesetz, das dafür die Voraussetzungen schafft. Wir wollen eine Grundrente, die die Lebensleistung von Menschen in allen ihren Facetten honoriert. Wir wollen eine starke europäische Demokratie. Deshalb brauchen wir eine offene und vorbehaltlose Debatte über die Zukunft Europas."

Maßstab zur Fortsetzung der GroKo

Das Erreichen dieser Ziele ist für die SPD in Baden-Württemberg der Maßstab dafür, ob die Große Koalition in Berlin fortgesetzt werden kann. Unabhängig davon hat sich der Parteitag für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der SPD ausgesprochen.

Den gesamten Beschluss gibt es hier: Beschluss

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat auf dem Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg in einer Grundsatzrede eindringlich für mehr Mut zu Visionen und klaren Zielen der Sozialdemokratie aufgerufen.

"Wir sollten es wagen, für eine Politik einzutreten, die über die nächste Haushaltsplanung, die nächsten Wahlen, das nächste Jahrzehnt hinausblickt. Wir sollten es wagen, für unsere Ziele wieder leidenschaftlicher einzutreten und auch unbequemer zu sein. Wir sollten es wagen klar zu machen, dass uns Kompromisse allenfalls langsamer machen können, wir aber niemals von unseren Zielen abweichen", rief Andreas Stoch unter großem Beifall der 180 Delegierten. "Wir sollten mehr Sozialdemokratie wagen!"

Die gesamte Grundsatzrede gibt es hier: Rede Andreas Stoch