Traumergebnis für Nicolette Kressl bei Wahl zur örtlichen SPD-Bundestagskandidatin für Bundestagswahl 2009

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Kreis-SPD nominiert Nicolette Kressl mit 52 Stimmen bei lediglich einer Enthaltung für SPD-Bundestagskandidatur im Wahlkreis 273 Rastatt

Mit dem stolzen Ergebnis von 52 von 53 Stimmen wurde die mittelbadische SPD-Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl auf der Nominierungskonferenz des SPD-Kreisverbandes Rastatt/Baden-Baden/Bühl am 09. Dezember 2008 in Bühl erneut zur SPD-Bundestagskandidatin im Bundestagswahlkreis 273 Rastatt nominiert. Dies entspricht einer Zustimmung von 97,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Nicolette Kressl vertritt den Wahlkreis seit 1994 im Deutschen Bundestag.

Als großen Vertrauensbeweis für die geleistete Arbeit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen in den vergangenen Jahren wertete der SPD-Kreisvorsitzende Jonas Weber (Rastatt) das erzielte Ergebnis. In seiner Begrüßung ging er zudem auf die Erfolge der SPD in den letzten 10 Jahren der Regierungsverantwortung ein. Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise widerlege deutlich die Position der CDU/CSU und der FDP vom blinden Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. Vielmehr sehe sich die SPD in ihrem Ruf nach einem starken Staat bestätigt. „Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten“, so Jonas Weber.

Diesen Ball griff Nicolette Kressl MdB in ihrer Bewerbungsrede auf, als sie davon sprach, dass man zu Recht stolz auf das in der Vergangenheit Geleistete sein könne. So habe unter ihrer federführenden Mitarbeit eine Arbeitsgruppe der SPD auf Bundesebene bereits im letzten Jahr – und damit vor der jetzigen Finanzkrise – Verkehrsregeln für den Finanzmarkt aufgestellt. In Ihrer Bewerbungsrede erneuerte sie zudem die sozialdemokratische Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn: „Wer in Vollzeit arbeitet, muss davon auch leben können“, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete. Als persönlichen Erfolg ihrer vergangenen Legislaturperiode verwies sie auf das Elterngeld und die seit kurzem mögliche „Großelternzeit“, die auf eine Anregung aus ihrem Wahlkreis zurückging.

Mit großer Sorge betrachte sie zudem die schwierige Situation der Automobilindustrie in der Region. Dem anwesenden 1. Bevollmächtigten der IG Metall Gaggenau, Roman Zitzelsberger, versprach sie die nötige Unterstützung, die sich insbesondere für die Leiharbeiter und befristet Beschäftigten aus der derzeitigen Lage ergebe.

Mit einem Appell von Jonas Weber an einen engagierten Bundestagswahlkampf endete die Nominierungskonferenz nach zwei Stunden.

 

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Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Neues aus dem Land

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

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Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

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